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Was bedeutet Schutzdienst ?

Schutzdienst nennt man den Teil „C“ der Schutzhundeausbildung, die in verschiedene Prüfungsstufen ausgebildet und geprüft wird.
Der Schutzdienst ist das Abwehrverhalten und die Verteidigungsbereitschaft des Hundes, durch den Angriff eines Scheintäters.

Das Ausbildungsziel sieht in der Kurzfassung so aus:

Der Hund umläuft je nach Prüfungsstufe zwei bis sechs Verstecke um den Scheintäter (Helfer) zu finden.
Nach dem Fund soll der Hund den Helfer stellen und verbellen bis zum heran kommen des Hundeführers. Nach einer Flucht des Scheintäters, nimmt der Hund die Verfolgung auf und stellt den Helfer durch zufassen am Schutzarm.
Kommt der Helfer zum Stillstand lässt der Hund auf Hörzeichen „Aus“ ab. Bei der sogenannten „langen Flucht“ nimmt der Hund die Verfolgung auf und fasst den Helfer am Schutzarm, auch aus der Entfernung lässt der Hund auf Hörzeichen des Hundeführers ab.

Die Ausbildung erfordert regelmäßiges Training und ist daher zeitaufwendig.
Durch seine hohe Lernfähigkeit und seine Arbeitsbereitschaft ist der Deutsche Schäferhund sehr gut für diese Ausbildung geeignet. Jedoch ist es kein Problem, einen Hund anderer Rassen oder auch Mischlinge, mit einer guten Leistungsveranlagung der Verteidigungsbereitschaft, zum Schutzhund auszubilden.

Ein regelmäßiges und kontinuierliches Training ist hierbei unerlässlich.

Die Schutzhundeausbildung ist – je nach Alter des Hundes und Schwierigkeitsgrad – in drei Schwierigkeitsstufen eingeteilt, nämlich SchH1, 2 und 3. Sie besteht aus den Bereichen Fährte (Abt. A), Unterordnung (Abt. B) und Schutzdienst (Abt. C).

Ein Ausbildungswart und unser Schutzdiensthelfer Hans-Dieter Weber stehen hier während des Trainings zur Verfügung.