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Ein herber Rückschlag

Am 11 Januar 1992 ging gegen 14 Uhr ein Alarm bei der Freiwilligen Feuerwehr Watzenborn-Steinberg ein.
Das Einsatzziel war das Vereinsheim des Watzenborn-Steinberger Schäferhunde-Vereins.

Die Feuerzungen die, aus dem 19x7 Meter großem Gebäude loderten waren an diesem trüben Tag bis gegen 14:30 weit im Lande zu sehen.

Da das Ganze ein solches Ausmaß annahm, rückte später noch ein 2400 Liter Wasser fassendes Tanklöschzeug der Großen-Lindener zur Unterstützung der Löscharbeiten an.

Zwar konnten die Löschtrupps eine völlige Vernichtung des aus zwei grossen, durch einen Flur getrennten Räumen bestehenden Vereinshauses durch das Feuer verhindern, gleichwohl: der Linke Raum mit Theke und kompletter Bestuhlung brannte völlig aus.

Bei dem rechten Teil des Vereinsheimes war glücklicherweise nur ein Teil des Dachgebälks durchgebrannt.

Trotzdem entstand ein Sachschaden von ca. 100.000 DM

Fest stand nach den ersten Recherchen der Kripobeamten, dass es sich nicht um Brandstiftung handelte.

Nach vollständigen Ermittlungen stellte sich heraus, dass ein Schwellbrand in der Wand hinter der Heizung im linken Raum den Brand ausgelöst hatte.

Der Wiederaufbau konnte glücklicherweise durch die Unterstützung eines Architekten sowie zahlreiche Spenden von Mitgliedern und Freunden des Vereins und der Stadt Pohlheim schnell beginnen.

Wir versuchten soweit es möglich war, alle handwerklichen Tätigkeiten in unserem Vereinsheim selber zu verrichten. Die am Wiederaufbau beteiligten Mitglieder leisteten 2600 Arbeitsstunden.

Die anstehende Frühjahrsprüfung wurde unter fast Freiem Himmel abgehalten. In den Monaten der Aufbauphase, stand ein Bauwagen eines Mitgliedes zur Verfügung, damit der Übungsbetrieb aufrecht erhalten werden konnte.

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